Gold ist das älteste Geld der Welt. Es hat jeden Währungszusammenbruch überlebt, jede Inflation, jeden Staatsbankrott. Deshalb halten kluge Vermögensinhaber einen Teil ihres Vermögens in physischem Gold und Silber.
Aber Gold ist nur so sicher wie der Ort, an dem du es hältst. Und die Art, wie du es hältst. Regierungen haben Gold schon einmal verboten — und sie werden es wieder tun, wenn sie es brauchen.
1933 erließ US-Präsident Roosevelt per Dekret ein Goldverbot: Alle US-Bürger mussten ihr Gold bei der Federal Reserve abgeben — zu einem festgelegten Preis, weit unter Marktwert. Wer sich weigerte, riskierte Gefängnis. Das Goldverbot dauerte bis 1974. Es kann wieder kommen — in den USA, in der EU, in Deutschland.
Wer sein Gold außerhalb des eigenen Landes lagert, in einer Jurisdiktion, die kein Goldverbot kennt und die keine automatische Informationsweitergabe an Deutschland hat, ist deutlich besser geschützt.
In Deutschland gilt seit 2020 eine Bargeld-Obergrenze von 2.000 Euro für den anonymen Kauf von Edelmetallen. Käufe über diesem Betrag müssen mit Personalausweis dokumentiert werden. Die EU plant, diese Grenze weiter zu senken. Anonymität beim Goldkauf wird systematisch abgebaut.
Gold, das du zu Hause lagerst, ist ein Einbruchsrisiko. Gold in einem deutschen Bankschließfach ist im Krisenfall zugänglich für den Staat — Bankschließfächer können im Notfall gesperrt werden. Gold in einem deutschen Zollfreilager ist besser, aber immer noch in der EU.
Edelmetallkäufe über bestimmten Grenzen müssen gemeldet werden. Das Transparenzregister erfasst Eigentümer von Gesellschaften. Die Anonymität beim Edelmetallbesitz wird zunehmend eingeschränkt.
Die sicherste Lösung: physisches Gold in einem privaten Zollfreilager außerhalb der EU — in der Schweiz, in Singapur, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese Jurisdiktionen haben keine automatische Informationsweitergabe, keine Goldverbote und eine starke Tradition des Eigentumsschutzes.
Gold, das über eine Gesellschaft außerhalb der EU gehalten wird, ist nicht direkt in deinem Namen. Das erschwert den staatlichen Zugriff erheblich — und kann steuerliche Vorteile bieten.
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